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Verantwortung Soziales
Gemeinsam tragen, gemeinsam wachsen
Verantwortung muss gelebt, aber auch geteilt werden. Besonders in herausfordernden Zeiten stärkt die Gemeinschaft einzelne Personen ebenso wie das Unternehmen. Darum betrachten wir uns als OLYMP Familie. Unser Erfolg ist das Ergebnis eines partnerschaftlichen Zusammenwirkens. Als international agierendes Familienunternehmen setzen wir uns als Mitglied der Fair Wear Foundation für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in unserer Lieferkette ein. Für unsere Mitarbeitenden übernehmen wir Verantwortung durch individuelle Entwicklungsperspektiven, tarifgebundene Vergütung und zahlreiche Mitbestimmungsmöglichkeiten.
„Verantwortung für Menschen zu übernehmen, bedeutet für uns, ihnen mit Respekt zu begegnen. Wo wir zusammenkommen, im Unternehmen ebenso wie darüber hinaus, zählt neben fachlicher Kompetenz vor allem das Zwischenmenschliche. Darauf basiert ein fairer Umgang und darauf baut gemeinsamer Erfolg auf.“
Elke Feuerbacher, Head of Human Resources
OLYMP als attraktiver Arbeitgeber: Zusammen nach vorn
Um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, ist soziale Verantwortung mit verlässlichen Rahmenbedingungen notwendig. Für OLYMP ist die oberste Priorität, dass unsere Belegschaft am Standort Bietigheim-Bissingen unter sicheren und gesunden Bedingungen arbeitet – abgesichert durch Arbeitssicherheitsstandards und regelmäßigen Gesundheitsschutzmaßnahmen. Eine Vergütung auf Basis von Tarifverträgen, gezielte Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten, Mitbestimmung im Rahmen des Betriebsrats und eine Kultur der Wertschätzung, in der wir die Erfolge unserer Teammitglieder anerkennen und würdigen, prägen die OLYMP Familie. So schaffen wir eine Arbeitsumgebung, in der sich unsere Mitarbeitenden wertgeschätzt fühlen und langfristig bleiben wollen. Dabei erweisen sich diese Bedingungen auch in herausfordernden Zeiten als (ver)bindendes Element in unserer Unternehmenskultur.
Meilensteine und Highlights aus dem Bereich Soziales für das Jahr 2025:
Verantwortung in der Lieferkette: Von Mensch zu Mensch
Gegenseitiger Respekt, Transparenz und Fairness sind die Grundlagen unserer Lieferantenbeziehungen. Verankert sind diese durch unseren OLYMP Verhaltenskodex und dem Fair Wear Code of Labour Practices, zu deren Einhaltung wir alle Partner im Rahmen unseres sorgfältigen Onboarding-Prozesses verpflichten.
Eigene Länderrisikoanalysen und Risikoanalysen auf Produktionsstättenebene steuern unsere Auswahl von Lieferanten in den Beschaffungsländern. Unser Ansatz zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht basiert auf den Leitlinien der OECD und wird extern durch die Fair Wear Foundation überprüft. Um weitere Einblicke in die Produktionsbedingungen zu gewinnen und Partnerunternehmen zu motivieren, haben wir im Jahr 2021 gemeinsam mit dem Workwear-Anbieter HAKRO und dem Dienstleister LRQA (ehemals ELEVATE Ltd.) das soziale Audit- und Entwicklungsprogramm iMPACT Program entwickelt.
Aber auch wir sind nicht perfekt. Daher kann jede Person oder Organisation eine Beschwerde über einen vermeintlichen Verstoß eines Unternehmens gegen die OECD-Leitsätze über folgende Kanäle einreichen:
OLYMP: responsibility@olymp.com
Fair Wear: complaints@fairwear.org
Bei der zuständigen Nationalen Kontaktstelle für die OECD- Leitsätze für multinationale Unternehmen:
Beschwerden können bei der Nationalen Kontaktstelle im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über das Beschwerdeformular auf der Website der NKS, per E-Mail unter germanncp@bmwe.bund.de oder alternativ postalisch unter folgender Adresse eingereicht werden:
Bundesministerium für Wirtschaft und Engergie
Nationale Kontaktstelle OECD-Leitsätze (NKS)
Scharnhorststr. 34-37
10115 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 18 615 – 7651
E-Mail: germanncp@bmwe.bund.de
Für Bangladesch: RSC Complaint Hotline Number: 01769-969000 or RSC Complaint Email Account: complaints@rsc-bd.org
OLYMP setzt sich dafür ein, dass im Fall von Beschwerden keine Vergeltungsmaßnahmen greifen. Unsere sogenannte Non-Retaliation Policy findet sich hier:
„Das Wohl der Menschen, die unsere Produkte herstellen, steht im Mittelpunkt meiner Arbeit. Wir stellen uns den Herausforderungen entschlossen und gemeinschaftlich, indem wir Partnerschaften aktiv pflegen, Mitgliedschaften ernst nehmen und uns gemeinsam mit ihnen engagieren."
Helen Zitzelsberger, Expert Corporate Sustainability bei der OLYMP Bezner KG
Unsere Initiativen:
FAIR WEAR FOUNDATION
OLYMP ist seit 2021 Mitglied der Fair Wear Foundation. Die Fair Wear Foundation ist eine Multi-Stakeholder-Initiative, die Bekleidungsunternehmen bei der Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten in ihren Lieferketten unterstützt. Die Mitgliedschaft erleichtert es, Risiken und Missstände in Bezug auf Menschenrechte zu erkennen, zu mindern und zu beheben, den Zugang zu Beschwerdeverfahren für Arbeitnehmer zu fördern und die erzielten Fortschritte nachzuverfolgen und zu kommunizieren. Die Mitgliedschaft ist keine Zertifizierung von Produkten oder Fertigungsstätten und garantiert nicht, dass die Lieferkette frei von Risiken oder Missständen ist. Unter folgenden Links findest du das Ergebnis des letzten Brand Performance Check (BPC) sowie Details zum Code of Labour Practices (CoLP).
iMPACT PROGRAM
Das iMPACT Program ist das soziale Audit- und Entwicklungsprogramm von OLYMP, das wir 2021 gemeinsam mit dem Workwear-Anbieter HAKRO und dem Dienstleister LRQA (ehemals ELEVATE Ltd.) entwickelt haben. iMPACT steht für: Insight & Motivation, Partnership & Action, Capacity Building & Transparency. Wir möchten unabhängig geprüfte Einblicke in Produktionsbedingungen gewinnen und unsere Partner dazu motivieren, gemeinsam und partnerschaftlich zu handeln, unsere Fähigkeiten auszubauen und ein höheres Maß an Transparenz zu erreichen – dokumentiert in öffentlich zugänglichen Audit-Ergebnissen.
INTERNATIONAL ACCORD
Als Unterzeichner des International Accord for Health and Safety in the Textile and Garment Industry sowie des Bangladesh Country Specific Safety Program schützen wir die Arbeitskräfte in unserer Wertschöpfungskette durch internationale Vereinbarungen. Durch den International Accord sind wir über die Sicherheits- und Gesundheitssituation in den dortigen Produktionsstätten informiert und verbessern diese aktiv. Der International Accord stellt des Weiteren einen Beschwerdemechanismus in den aktiven Ländern zur Verfügung.
EIS
Das Employment Injury Scheme (EIS) ist ein Pilotprojekt in der Textil- und Bekleidungsindustrie in Bangladesch. Es dient als Grundlage für den langfristigen Aufbau eines nachhaltigen, landesweiten Systems der Arbeitsunfallversicherung. Das Programm wird von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) geleitet und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie der bangladesischen Regierung umgesetzt. Ziel ist es, Arbeiter und ihre Familien im Falle von Arbeitsunfällen, berufsbedingten Erkrankungen sowie Wegeunfällen durch finanzielle Entschädigungen und medizinische Leistungen abzusichern. Auch wir unterstützen den Pilot. Durch unsere Beteiligung am EIS in Bangladesch gewinnen wir wertvolle Einblicke in Arbeits- und Wegeunfälle und begleiten das Land auf dem Weg zu einer nationalen gesetzlichen Regelung.
Gesellschaftliche Verantwortung
In unser Verantwortungsverständnis sind auch Menschen in herausfordernden Lebenssituationen eingeschlossen. Konkret unterstützt die OLYMP-Bezner-Stiftung Kinder und Jugendliche weltweit in den Bereichen Erziehung, Gesundheit und Bildung – 2025 mit 104.000 Euro in Projekten in Deutschland, Brasilien, Haiti, Indonesien, Madagaskar, Myanmar und der Ukraine. Unser Engagement haben wir in der OLYMP-Bezner-Stiftung gebündelt, die 2008 von Eberhard Bezner mit Sohn Mark Bezner und Tochter Birgit Bezner-Fischer ins Leben gerufen wurde